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Alte Gedichte

Obsidian-Grasland

Altes Gedicht 14
Wenn an diesem Ort die Winde wehen, möcht’ hier ich ganz alleine stehen, und gleich einer halbverklung’nen Sage Bilder sehen längst vergang’ner Tage. Als auf Damythirs Rücken über Berg und Tal ich ritt gar flink so manches Mal. Erinnerungen steigen auf an Gefährten in rasantem Lauf sowie Pokémon geschwind wie Pfeile. Und so bläst der Wind hinfort die Grenzen zwischen Zeit und Ort und macht mein Herze wieder heile.
Altes Gedicht 15
Unaufhaltsam ist der Fluss der Zeit, eint Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. Der Raum erstreckt sich endlos weit, ganz ähnlich uns’rer geistigen Fähigkeit.
Altes Gedicht 17
Am Himmel zwei Gottheiten über Hisui kreisen: Die eine „Bote des Frühlings“ ward genannt, die and’re als „Herr des Ackerbaus“ ist bekannt. Dem Boten des Frühlings, Spender allen Lebens, die Frage ward gestellt, auch wenn vergebens, wieso man ihn nur selten sah. Die ungesagte Antwort erscheint klar: Er verabscheut Kälte ganz und gar!
Altes Gedicht 19
Es war einmal vor langer Zeit, als dies Land das Licht der Welt erblickt, dass als Zeichen der Verbundenheit Mensch und Pokémon Gaben sich geschickt. Doch ein Pokémon sprach, es sei höchste Zeit, den Menschen zu zeigen sich, ganz ohne Scheu! Damit bei jeder Gelegenheit, ergeben und treu, den Menschen zu helfen man sei bereit! Und so springen noch heute aus Tradition im hohen Gras hervor die wilden Pokémon!

Rotes Sumpfland

Altes Gedicht 01
Einst gab es ihrer zwei, das eine blickte auf den Fluss der Zeit, das and’re sah im Raum ganz weit. Und so kam ihnen der Gedanke, an des Ehrwürdigen Sinnohs Flanke eig’ne Pfade zu beschreiten, einer neuen Zukunft wegen, den Grenzen dieser Welt entgegen.
Altes Gedicht 02
O du Wesen am fernen Ende der Welt, mein Herz kennt die Pein, die dich quält! Der Mensch, für den einst ich Liebe empfand, ohne Wiederkehr in die Ferne entschwand. Auch die Gefährten aus frohen Stunden sind längst vor mir hinweggeschwunden. So bietet Sehnsucht mir im Alter Trost, wenn Kummer mich und Gram umtost. O du Wesen am fernen Ende der Welt, mein Herz kennt die Pein, die dich quält! Doch ewiger Winter hält mich gefangen, das Herz nur wärmen Angedenken und Verlangen.
Altes Gedicht 09
Hinfort trägt der Strom der Pokémon Gebein, und gleichsam auch die Gedanken mein. Dem Meer entgegen geht die Reise, die Welt umkreisen sie auf ihre Weise. Drum nenne mir die Zahl der Knochen, die hinfortgetragen schon der Fluss, und die Zahl jener, die noch gehen muss, denn stets ward auch mein Herz gebrochen.
Altes Gedicht 13
Sobald die Rauchknoll’ säuberlich geschälet, sie überm Feuer gründlich wird gegart. Gebraten mundet sie gar fein wie auch gekochet, ein jeder verfahre hier nach seiner Art. Ehe geknetet, die Knolle stampfe man zu Brei, dann brate man diesen und wende ihn dabei. In Pokémon-Attacken ausgedrücket: Mit milder Glut die Speis’ erwärm, damit den Gaumen sie umschmeichle fein, doch den Flammenwurf lass lieber sein, denn sonst rumort es im Gedärm. Wenn Kartoffelmochi man auf diese Art genießet, ein ganzer Tag im Müßiggang von dannen fließet!

Kobalt-Küstenland

Altes Gedicht 03
Schwach ist der Mensch ohne Fänge und Klauen, denn auf nichts kann im Kampf er vertrauen. Doch eines Tages ein Blitz traf mit einem Mal wahrhaftig zehn Pokémon an der Zahl! Und diese Wesen, aus Blitz und Donner geboren, den schwachen Menschen als Hilfe auserkoren. Hierin offenbare, so erzählte man sich, die Güte des Ehrwürdigen Sinnoh sich ewiglich.
Altes Gedicht 04
Zehn Pokémon leisteten Gefolgschaft dem Helden aus alten Tagen. Ihre Pflicht erfüllt, bar Kummer und Klagen, noch immer ihre Nachkommenschaft. Für die Ergebenheit reichte man zum Dank den Pokémon viel Speis und Trank. Gefäße mit Leckereien der erlesensten Art nebst Quellwasser zur Stätte getragen ward.
Altes Gedicht 05
„Elysium“ ward ein Ort vor Zeiten einst genannt, aus dem es in die Ferne die Menschen alle trieb, sodass von jenem Orte nicht mal der Name blieb. Doch warum sie alle gingen, ist völlig unbekannt. So folgte Tag auf Tag und Jahre folgten Jahren, bis übers Meer kam neues Volk in Scharen. Das Ehrwürdige Sinnoh war Ziel der langen Reise, es zu verehr’n und preisen auf ihre eig’ne Weise. Als in verschied’nen Wesen Sinnoh man erkannt, im Herzen Streit und Hass zugleich entflammt, und in Volkes Mitte ein Keil tief ward gerammt. „Elysianer“ beide Teile zum Trotze sich genannt, zu zeigen, dass die wahre Gottheit man verehre und Anhänger sei der einzig wahren Lehre. So erwachte der Ortsname aus tiefem Schlummer, doch sein Geist ist hinfort, welch großer Kummer!
Altes Gedicht 10
Ein Held einst uns’re Welt erhellte, zehn Pokémon an seiner Seit’. Dem Sinnoh er sich mutig stellte, zu beweisen der Menschen Tapferkeit. Im Kampf behielt der Mensch die Oberhand, seine Stärke ward von Sinnoh anerkannt. Und nachdem all dies geschehen, hat Sinnoh man nicht mehr gesehen.

Kraterberg-Hochland

Altes Gedicht 08
Weit verstreut in Hisuis Landen Tafeln voll geheimer Zauber liegen. Gebete sie auf ewig banden, dass ihre Kräfte nie versiegen. Denn solang die Meere singen den Choral der Zeit, die Tafeln wohl vor allen Dingen bestehen bis in Ewigkeit.
Altes Gedicht 11
„Zum Kraterberg! Ans Himmelszelt!“, so sprach die Menschheit einst im Chor, dass höh’ren Mächten schwebe vor, was uns bewegt auf dieser Welt. Hand in Hand trugen Mensch und Pokémon Stein um Stein bis an den Himmelsthron. Und in den Stein gemeißelt mit großer Kunst von zehn Pokémon das Antlitz ward enthüllt, die durch des Ehrwürd’gen Sinnohs Gunst von seinem Lichte vollends war’n erfüllt.
Altes Gedicht 16
Dem Ehrwürdigen Sinnoh besonders nah ist auf dem Kraterberg man fürwahr. Des Ehrwürdigen Sinnoh Kraft ist gespeichert im Mineral, das den Kraterberg bereichert. Doch wenn freigesetzt des Minerals Kraft, im Magnetfeld sie viel Chaos schafft.
Altes Gedicht 18
Sei zur Freundschaft stets bereit. ??? zu erzürnen bringt nur Leid. Auch Kummer bereite ??? nimmer. Das zerriss’ne Land bleibt geteilt für immer. Sei zur Freundschaft stets bereit.

Weißes Frostland

Altes Gedicht 06
Als dieses Pokémon ward geboren, sich des Wissens Strom ergoss, zu bereichern unser Leben. Als dieses Pokémon ward geboren, der Gefühle Keim wohl spross, uns zu lehren Freud und Leid. Als dieses Pokémon ward geboren, Willenskraft uns rasch durchfloss, um uns Tatendrang zu lehren.
Altes Gedicht 07
Im Weißen Frostland wohl geborgen, liegt ein See an Weisheit reich. An den, geplagt von Wissenssorgen, viel’ Menschen wenden sich zugleich, um das Pokémon zu fragen, das den See nennt sein Zuhaus. Doch die Erinn’rung löscht es aus, wenn du ihm nicht kannst sagen, wie seines Rätsels Lösung heißt. Und deshalb auch nicht jeder weiß, dass im Weißen Frostland seit alten Tagen haust ein Pokémon an Weisheit reich.
Altes Gedicht 12
Hisuis Lande, frostig und erhaben, geheimnisvoller Mächte Wunderreich, und sonder Zweifel Sinjoh gleich. Wo seinen Ursprung dereinst nahm der alten Sinnohaner Stamm. Drum bleib treu ich diesen Landen bis zu jenem fernen Tage, an dem, mit einer Aufgabe beladen, ein Recke her sich wage.
Altes Gedicht 20
Gleißend hell vom Himmelszelt die Sonne einst erleucht’ die Welt. Bis eines Tages sie verschwand und mit ihr alles Glück im Land. Viel Jammer sich erhob und Klagen, die Menschen drohten zu verzagen. Um die Sonne zu suchen in Massen, sagte Ade man der Heimat, der lieben, sodass fortan von Menschen verlassen in Hisui nur Pokémon übrig blieben.

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